Gottesdienst mit Apostel Katens

Einen besonderen Gottesdienst erlebte die Gemeinde Rudow am 05.12.2012. Rund 200 Gottesdiestteilnehmer erlebten die Einkehr des Apostels Katens, der gleich mehrere Handlungen durchzuführen hatte.

Als Grundlage für den Gottesdienst wählte der Apostel ein Wort aus dem Matthäus 1, Vers 24 in dem es heißt: „Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte…“. Berichtet wird vom Geschehnis, als Jakob erfuhr, dass seine Verlobte Maria schwanger war. Da er wusste, dass er nicht der Vater war, wollte er Maria in aller Stille verlassen. Da trat ihm der Engel des Herrn im Schlaf entgegen und offenbarte ihm, dass Maria das Kind, welches sie Jesus nennen sollten, vom Heiligen Geist empfangen hatte. Dieses „Phänomen“ musste Josef nun im Glauben annehmen und er tat, wie ihm der Engel befohlen hatte.

Uns ist die nahe Wiederkunft der Herrn Jesus verheißen. Auch für uns ist dies ein „Phänomen“, was wir im Glauben annehmen müssen, damit es uns zum Segen dient. Wir wollen uns zubereiten lassen auf den Tag des Herrn.

In diesem Gottesdienst wurden vier Seelen versiegelt, sie empfingen also die Gabe des Heiligen Geistes. Ein Kleinkind wurde von den Eltern zum Altar des Herrn gebracht.

Weiterhin wurde unser Diakon Klafki in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Diakon Klafki wurde erst mit 58 Jahren in das Diakonenamt ordieniert und diente seither mit großer Freude und Hingabe 13 Jahre lang in unserer Gemeinde. Er war den jüngeren Amtsbrüdern stets ein weiser Lehrer und seine Umsicht und Güte machte ihn zu einem besonderen Ansprechpartner.

Die Lücke wurde jedoch auch schnell wieder geschlossen, indem vier neue Diakone ordiniert und ein Diakon für die Gemeinde Rudow bestätigt wurde. Mit den fünf neuen Amtsgaben geht es nun voller Freude und Zuversicht in das neue Jahr.

Wir wünschen unserem Bruder Klafki viel Freude, Gesundheit und Segen in seinem Ruhestand und den fünf neuen Diakonen ein schönes Gotterleben in ihrem neuen Amtsauftrag !

Ausflug zur Feldberger Seenlandschaft

Am 22. September 2012 unternahm unsere Reisegruppe einen Tagesausflug zur Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg. Pünktlich um 8.00 Uhr verließ unser Reisebus den Treffpunkt vor unserer Kirche und erreichte nach knapp zwei Stunden Fahrt den Ort Lychen. Hier erwartete uns schon die MS „Möwe“ zu einer Rundfahrt über den „Großen Lychensee“, durch die kurvenreiche, enge Woblitz bis zur Schleuse Himmelspfort und zurück. Wir hatten sonniges Wetter und so konnten viele auf dem Oberdeck die schöne Fahrt über die Seen und durch den Wald, links und rechts der Woblitz, genießen. Nach ca. zwei Stunden Schifffahrt erreichten wir Lychen und fuhren mit unserem Bus zum „Stieglitzenkrug“ in Feldberg. Das Lokal liegt mitten im Wald. In dem großen alten Saal mit einem Tonnengewölbe als Decke wurde uns das Mittagessen gereicht. Es gab „Pute vom Spieß satt“ mit einem reichhaltigen Salatbüfett, verschiedenen Soßen und Brotsorten sowie Kroketten. Genudelt satt bestiegen wir um 14.00 Uhr drei Kutschen zu einer Rundfahrt durch Felder, Wald und Wiesen über den Reiherberg und durch den Stadtkern von Feldberg. Leider hat es während der zweistündigen Kutschfahrt geregnet und so konnten wir die schöne Aussicht vom Reiherberg über den Haussee nur im Dunst genießen. Aber trotz Regen war es in den Planwagen sehr lustig und unterhaltsam. Um 16.00 Uhr erreichten wir unser Restaurant und wurden zu einem Kaffeegedeck empfangen. Ein Jagdhorntrio unterhielt uns bei Kaffee und Kuchen mit lustigen Anekdoten um die Jagd und mit vielen Liedern. Gegen 17.30 Uhr verließen wir den Stieglitzenkrug und beendeten unseren Ausflug um 19.45 Uhr vor dem Kirchenlokal.

Jugendausflug zum Strandbad Neue Mühle

Am Samstag, dem 15.09.12 unternahm die Jugend des Ältestenbezirks Süd einen Ausflug zum Strandbad Neue Mühle in Königs Wusterhausen. Bei Temperaturen um 18 Grad wurde zwar nicht gerade gebadet, dennoch hatten die Jugendlichen viel Spaß bei Fuß- und Volleyball, Tischtennis, Riesenkicker, Wikingerschach, spannenden Gruppenspielen und Ruderbootfahren. Zum Mittagessen gab es mitgebrachte Salate und es wurde lecker gegrillt. Auf Kaffee und Kuchen musste auch nicht verzichtet werden. Wer bei dem Entwurf der neuesten „Brautmode“ aus Zeitungspapier am kreativsten war, zeigte sich dann schnell, nachdem Brautschleppen und Hüte gezaubert wurden. Was dabei herauskam, war schon mehr als witzig. Kurzum, es war ein super gelungener Samstag, und der Dank geht an alle Teilnehmer sowie natürlich an das jugendliche Planungsteam, das mit viel Herzblut diesen Tag geplant hat.

Kindermusical Zachäus

Zu einem besonderen Konzert des Nachwuchsorchesters Berlin-Brandenburg und eines Kinderchores wurde am Samstag, den 8.September 2012 ins Gemeinschaftshaus in die Gropiusstadt eingeladen und über 320 Gäste folgten der Einladung.
Zuerst wurde ein Konzert dargebracht, bei dem sich Orchester und Kinderchor abwechselten. Das Orchester spielte die „Fantasia“, das „Rondeau und „Land of Hope and Glory“, der Chor sang „Kommt, stimmt doch mit uns ein“, „Bist du groß oder bist du klein, Gott liebt dich.“, „Viele Menschen können viele Sachen“, „Amazing Grace“, und „This Little Light of Mine“.

Nach einer kurzen Pause, in der sich alle Teilnehmer rasch umzogen, folgte der Höhepunkt des Nachmittags, das Musical Zachäus. Es wurde das Gleichnis vom Zöllner Zachäus vorgetragen, der durch den Besuch des Herrn Jesu die Vergebung seiner Schuld und Wandlung seiner Gesinnung erlebte.
Zum Abschluss erklang noch das schöne Lied „Möge die Straße“.

Fast ein Jahr lang hatten sich einmal im Monat das Orchester und der Kinderchor zur Probe getroffen. Während die Kinder fleißig übten, haben im Hintergrund die Eltern und auch andere Helfer fleißig gearbeitet. Da wurde für alle gekocht, gebacken, Kostüme genäht, Kordeln gedreht, das Bühnenbild gebaut oder einfach nur Fahrgemeinschaften gebildet. Trotz der vielen Mühe hatten alle viel Spaß und es sind schöne Freundschaften entstanden. Der Lohn war ein gelungenes Konzert, das durch die Anwesenheit des Apostels Katens ein besonderes Bonbon erhielt.

Goldene Hochzeit Frieda und Otto Kahl

Am Freitag, dem 07.09.2012 empfingen die Geschwister Kahl ihren Segen zur Goldenen Hochzeit. Aus gesundheitlichen Gründen fand diese Segenshandlung verspätet und in der Wohnung unserer Glaubensgeschwister statt. Im Rahmen eines kleinen Hausgottesdienstes mit Feier des Heiligen Abendmahls legte der Hirte Ackerschewski einige Gedanken aus dem Sirach 50, 24-26 in die Herzen des Goldenen Paares. Dort heißt es: „Nun danket alle Gott, der große Dinge tut an allen Enden, der uns von Mutterleib an lebendig erhält und uns alles Gute tut. Er gebe uns ein fröhliches Herz und verleihe immerdar Frieden zu unsrer Zeit…, und dass seine Gnade stets bei uns bleibe und uns erlöse, solange wir leben.

Grund zur Dankbarkeit steht auf jeden Fall in den Herzen unserer Geschwister.

Die ganze Gemeinde gratuliert recht herzlich und wünscht weiterhin Gottes Schutz und Segen!

Goldene Hochzeit Gudrun und Dieter Horstmann

Am Sonntag, dem 19.08.2012 empfingen die Geschwister Horstmann den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. In seiner Predigt ging Evangelist Mallek darauf ein, seine Lebenszeit so zu nutzen, dass man neben einem erfüllten Leben auch auf die ewige Zukunft bei Gott hinarbeitet.

Für das Goldene Paar gab es in der persönlichen Ansprache auch noch ein persönliches Grußwort aus Jesaja 30, aus 18, 19 und 20, wo es heißt: „Darum harrt der Herr darauf, dass er euch gnädig sei, und er macht sich auf, dass er sich euer erbarme; denn der Herr ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren. Er wird dir gnädig sein, wenn du rufst. Er wird dir antworten, sobald er’s hört. Und der Herr wird euch in Trübsal Brot und in Ängsten Wasser geben.“

Wir wünschen unseren Geschwistern Horstmann viel Segen und Engelschutz auf ihrem weiteren gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg!

Ausflug zum Finowkanal

Die Seniorengruppen Spandau und Rudow unternahmen am 28.07.12 einen gemeinsamen Ausflug

Die Seniorengruppe der Gemeinde Berlin-Spandau (16 Personen) holte am 28. Juli 2012 die Reisegruppe der Gemeinde Berlin-Rudow (26 Personen) zu einem gemeinsamen Ausflug zum Finowkanal mit einem Doppeldeckerbus ab.

Über die Autobahn ging es bis Finowfurt. Dort startete um 10.00 Uhr die „Schippel-schute“ zu einer 3-stündigen Floßfahrt auf dem Finowkanal bis nach Ruhlsdorf-Zerpenschleuse (zur Erklärung: die Schippelschute wirkt wie ein Floß. Der hölzerne Aufbau wurde auf einer Schute montiert und von einem fast lautlosen Motor angetrieben und war somit lenkbar. Der Begriff Schippelschute ist begründet auf den Namen des Reeders „Schippel“ und der Schute). Die Fahrt auf dem ca. 400 Jahre alten Finowkanal (es ist die älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße Deutschlands) führte durch einen sehr romantischen Teil unberührter Natur über drei Schleusen bis zum Oder-Havel-Kanal. Während der Floßfahrt gab es als Mittagessen Gulasch mit Rotkohl, Salzkartoffeln und Salat.
In Ruhlsdorf-Zerpenschleuse angekommen ging es mit dem Bus zum Schiffshebewerk Niederfinow. Hier bestand die Möglichkeit zur Besichtigung des Bauwerks, die Teilnahme an einer Kutschfahrt oder zum bloßen Verweilen in der Nähe des Schiffshebewerkes, um die Durchschleusung von Fahrgastschiffen zu beobachten.
Kurz nach 15.00 Uhr ging die Fahrt weiter zur „Bierakademie Eberswalde“, dem Traditionsgasthaus der Eberswalder Brauerei. Hier wurde die Reisegruppe mit Kaffee und Kuchen versorgt. Ferner bestand die Möglichkeit, eines der 14 Fassbiersorten zu probieren.

Um 17.30 Uhr begann die Heimfahrt. Es war rundum ein sehr schöner harmonischer Ausflug, der bei allen Teilnehmern viel Freude ausgelöst hat.

Heilige Wassertaufe und Aufnahme


Eine besondere Freude erlebte die Gemeinde am Sonntag, den 8. Juli 2012, als der Bezirksvorsteher, Bezirksältester Wendt, im Gottesdienst eine Erwachsenentaufe sowie eine Aufnahme durchführte.
Bezugnehmend auf das Bibelwort für den Gottesdienst aus Psalm 14,2 (Der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.) gab der Bezirksälteste dem Täufling und der Aufzunehmenden den Rat, in alle Lebensfragen den lieben Gott mit einzubeziehen. Auch wenn Gott uns nicht alle Entscheidungen abnimmt, gibt er uns doch auf unsere Fragen Antwort, so dass wir klug handeln können. So könne man Gott erleben und werde durch ihn gesegnet.

Die neuen Gemeindemitglieder Erika Riebe und Manfred Mönch heißen wir an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich in der Gemeinde Rudow willkommen!

Gemeindefest 2012

Ihr diesjähriges Gemeindefest feierten die Rudower Geschwister mit ihren Gästen am Samstag, dem 16.06.2012 auf dem Kirchengrundstück. Leider war dieser Tag vom Wetter her gesehen der schlechteste der Woche. Doch nachdem am Vormittag noch ein Platzregen das Aufbauen der Zelte, Tische und Sitzbänke schwer machte, verzog sich das schlechte Wetter dann pünktlich zu Beginn um 14 Uhr. Von den leichten Schauern zwischendurch ließen sich die Geschwister dann auch nicht die Stimmung verderben.

So wurde ein sehr reichliches Buffet aufgetischt, es gab Grillwurst und –fleisch und zum Nachmittag Kaffee und viele verschiedene Kuchen. Die vier Stunden des Beisammenseins konnte man für einen schönen Gedankenaustausch nutzen. Die Kinder konnten beim „Goldsuchen“ ihr Glück versuchen, und es wurde noch einmal die Foto-DVD unserer Gemeinde zum Jugendtag vorgeführt.

Wir bedanken uns bei der Planungsgruppe, die alles so schön organisiert hat und natürlich bei allen Helfern!

Hochzeit Beatrice & Thomas Hepper

Am Freitag, dem 08.06.12 haben sich Beatrice & Thomas Hepper ihr Ja-Wort gegeben. Nach der standesamtlichen Trauung begann um 15 Uhr der Traugottesdienst, dem Evangelist Mallek das Textwort aus Philipper 2, 3.4  zugrunde gelegt hat, in dem es heißt: „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“

In seiner Predigt ging der Evangelist auf den Wert des Segens Gottes ein und beleuchtete das Textwort, in dem zum Ausdruck kommt, dass einer den anderen in der Ehe höher achten möchte als sich selbst. In der Ansprache an das Brautpaar vor dem Altar und vor der Segensspendung bekamen die Eheleute noch ein Leitwort aus Psalm 91, 9-12 mit auf den Weg, in dem es heißt: „Denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Dies waren auch Gedanken des Brautpaares, die sie sich im Chorlied Nr. 182 (Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet) gewünscht hatten.

Der Traugottesdienst wurde musikalisch von der Orgel, einem Klavierbeitrag und dem Gemeindechor begleitet. Nach Abschluss des Gottesdienstes hatten auch die Jugendlichen noch ein umgedichtetes Lied parat, das sie dem jungen Brautpaar mit auf den Weg gaben.

Liebe Bea, lieber Thomas, wir wünschen Euch für Euren gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg Gottes reichen Schutz und Segen und viel Freude miteinander!