Heftiges Unwetter führte zum Gottesdienst im Kuschelmodus

Rund 60 Minuten vor Gottesdienstbeginn verdunkelte sich der Himmel über Berlin-Rudow äußerst stark und ein heftiges Gewitter brach über den Ortsteil herein. Starker Regen, Hagelschauer, Blitz und Donner sowie heftige Böen erschwerten den Gang zum Gottesdienst. Zusätzlich zur hereingebrochenen Dunkelheit war die Sicht durch den sehr dichten Niederschlag erschwert, sodass man kaum den Eingang zum Kirchengrundstück erkennen konnte. Darüber hinaus half auch kein Regenschirm, um halbwegs trocken das sichere Gemeindehaus zu erreichen.

Die Folge war, dass die heutige Schar der Gottesdienstbesucher gerade mal 32 Anwesende zählte. Nun, auch bei dieser recht überschaubaren Menge war das Wirken des Heiligen Geistes spürbar. Dicht um den Altar geschart wurde der Gottesdienst im Kuschelmodus erlebbar und weckte Erinnerungen an manches Gottesdiensterleben in einer Wohnzimmergemeinde. Es kommt eben nicht auf die Menge an.

Dank der technischen Möglichkeiten nutzt viele der durch das Unwetter verhinderten Gemeindemitglieder die telefonische Verbindung und konnten so dem Gottesdienstgeschehen akustisch beiwohnen.

Wir sind unserem Gott sehr dankbar, dass keine Schäden zu verzeichnen waren, auch wenn sich zum Teil das Regenwasser durch die geschlossenen Fenster seinen Weg ins Kirchenschiff bahnte und die umliegenden Straßen durch umgestürzte Bäume und Überflutungen nur schwer passierbar waren.

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