Chronik der Gemeinde Rudow

1954

Bau der Kirche der Gemeinde Rudow

Bezirksapostel Landgraf will sein Wort einlösen und in Rudow eine Kirche bauen. Das geeignete Grundstück ist in der Neuköllner Straße 228 bald gefunden, und so kann der Bau beginnen. Bereits am 28. November 1954 wird die Kapelle durch Apostel Landgraf eingeweiht. Endlich haben die Rudower Gemeindemitglieder „ihren eigenen“ Versammlungsraum mit insgesamt 340 Sitzplätzen (zur Einweihung sind über 400 Personen im Gottesdienst). Am Jahresende 1954 zählt die Gemeinde 240 Geschwister.
Das Kirchengebäude der Gemeinde Rudow
 Das Kirchengebäude der Gemeinde Rudow
Ansicht von innen
 Ansicht von innen

1965

Ein neuer Vorsteher

Am 31. Januar setzt Bezirksapostel Knigge den Vorsteher, Evangelist Mutschal, in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze und gibt der Gemeinde Priester Karl Krause als neuen Vorsteher.

Vorsteher Karl Krause
 Vorsteher Karl Krause
Der Mitgliederstand am Jahresende: 247 Seelen, davon 212 Erwachsene und 35 Kinder.

1966

Renovierung und eine Orgel für die Kirche

Im Frühjahr wird die Kirche renoviert und mit einer Orgel ausgestattet.


1970

Die Gemeinde wächst

 
Es ist in Rudow sehr voll geworden. Stühle müssen zusätzlich aufgestellt werden, damit alle einen Platz haben. Der Vorraum kann kaum die Mütter mit Kleinkindern und Kinderwagen fassen. Weitere Nebenräume gibt es nicht. Für die Kinder findet die Sonntagsschule in der Laube, die hinter der Kirche auf dem Grundstück steht, statt.

Der Mitgliederstand am Jahresende: 348 Seelen davon 289 Erwachsene und 59 Kinder.

1972

Erweiterung der Kirche

Im August wird mit dem Erweiterungsbau begonnen. Es ist nicht einfach, denn die Gottesdienste sollen ja weitergeführt werden. Kleine Unzulänglichkeiten müssen in Kauf genommen werden. Jeden Mittwochnachmittag und Sonnabend ist großes Saubermachen. Viele Geschwister helfen gerne mit, damit das Gotteshaus trotz der Umbauten einen sauberen und würdigen Eindruck macht. Jetzt ist bis auf einige Kleinigkeiten alles fertig, und es wird der Tag herbeigesehnt, an dem der Bezirksapostel Steinweg die „neue“ Kirche einweiht.

1973

Umbau beendet

 
Am 24. Oktober 1973 ist der Umbau beendet. Bezirksapostel Steinweg weiht die Kirche ein. In diesem Gottesdienst sind 389 Geschwister anwesend (Textwort: Philipper 2 Vers 2, Lied 275). Es ist ein gewaltiger Gottesdienst und für die „Rudower“ ein denkwürdiger Tag, denn fast 19 Jahre nach ihrer Errichtung am 28. November 1954 erstrahlt sie in einem noch schöneren Zustand.
Die erweiterte Kirche
 Die erweiterte Kirche

1980

Der Vorsteher wird in den Ruhestand versetzt

 
Am 11. Mai besucht Bezirksapostel Steinweg die Gemeinde und versetzt  Priester Karl Krause in den Ruhestand. Vorsteher Krause wirkte 23 Jahre als Priester und davon 15 Jahre als Vorsteher segensreich in der Gemeinde. Er ist auch in anderen Gemeinden für sein freudiges und fesselndes Dienen bekannt und beliebt. Der Bezirksapostel dankt dem Vorsteher für seinen Einsatz und seine Mitarbeit. Einen Nachfolger setzt der Bezirksapostel nicht ein, da, wie er der Gemeinde sagt, das von ihm erbetene Zeichen noch nicht eingetreten sei. Der
Bezirksälteste Zessin soll zunächst die Stelle des Vorstehers einnehmen.

 1981

Ein neuer Vorsteher

Am 11. Oktober hält unser Bezirksapostel Steinweg in Rudow einen Gottesdienst und setzt Priester Kurt Schumacher aus der Gemeinde Neukölln II zum Gemeindeevangelisten und Vorsteher für die Gemeinde Rudow. Die Geschwister nehmen den neuen Amtsträger freudig auf, und man kann am Ende des Jahres schon sehen, dass der neue Vorsteher die Herzen der Geschwister für sich gewonnen hat.

Hirte Schumacher
 Hirte Schumacher

1982

Renovierung des Kirchengebäudes

Im April bis Mai 1982 wird unsere Kirche innen und außen renoviert. Die Gemeinde geht in dieser Zeit geschlossen in die Nachbargemeinde Neukölln II, wo sie von den dortigen Geschwistern gern und herzlich aufgenommen wird. Die Renovierung selbst wird zwar von professionellen Kräften vorgenommen; wo aber diese Arbeit durch kleine Handreichungen sowie Räum- und Putzarbeiten unterstützt werden kann, helfen die Gemeindemitglieder eifrig mit.
Die Gemeinde bei der Arbeit
Die Gemeinde bei der Arbeit

1984

Einführung von Abendandachten

Im Frühjahr 1984 wird die Gästearbeit dadurch verstärkt, dass im Mehrzweckraum der Christoph-Ruden-Schule, An den Achterhöfen in Buckow, dienstagabends und ab Oktober 1984 im Kurt-Exner-Haus, Wutzkyallee, vierzehntäglich freitags Abendandachten stattfinden. Die Andachten in Buckow sind ein Gemeinschaftswerk der Gemeinden Britz, Lichtenrade, Mariendorf I und II sowie Rudow.

1986

Die Gemeinde öffnet sich

Die Gemeinde führt zum ersten Mal einen „Tag der offenen Tür“ durch, leider noch mit wenig Erfolg.