Fruit Logistica 2019

Wenn 32 Lastkraftwagen mit Blaulicht durch die Berliner Stadt rollen, dann muss es sich um eine wertvolle Fracht handeln. Auf den Ladeflächen werden ca. 70 Tonnen Lebensmittel, welche zuvor in den Messehallen der Fruit Logistica von fleißigen Helfern gerettet worden sind, zu einer Lagerhalle transportiert. Dort hatte unsere Jugendgruppe (mit Verstärkung) aus Rudow den Auftrag die LKWs schnellstmöglich auszuladen damit die Berliner Tafel die Lebensmittel zielgerichtet weiterverarbeiten und an bedürftige Menschen verteilen kann.

Wir danken der Berliner Tafel e.V für die Möglichkeit, helfen zu können.

Berliner Tafel e.V.

Jugendfreizeit am Beetzsee

Am Wochenende 17.-19.06.2016 traf sich die Jugend der Kirchenbezirke Halberstadt, Magdeburg und Stendal zu ihrer diesjährigen Jugendfreizeit im KIEZ Bollmannsruh am Beetzsee bei Brandenburg.

In diesem Jahr war auch unsere Jugendgruppe mit eingeladen. Insgesamt machten sich sieben Jugendliche aus unserem Kreis am Freitag auf den Weg zum Beetzsee.

Die Lage und die dortigen Freizeiteinrichtungen waren der Rahmen, um Gemeinschaft zu erleben, zusammen Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem konnte man sich über die Unterschiede der Bezirke unterhalten und neue Erfahrungen und Kenntnisse sammeln.

Trotz ungünstigen Wettersituationen in vielen anderen Regionen war das Wetter, abgesehen von einem 30-minütigen Gewitterguss, während der Jugendfreizeit ideal.

Nach der Ankunft und Begrüßung am Freitagabend fand ein Volleyballturnier statt. Es dauerte solange, bis mit der einbrechenden Dunkelheit der Ball fast nicht mehr zu sehen war. Als es dann endgültig dunkel wurde, ging es in den naheliegenden Wald zur Nachtwanderung. Sie war durch die Lesung einer Gruselgeschichte, dem Geheul einer Kettensäge und einem lachenden Totenkopf schaurig-schön und erst nach Mitternacht zu Ende.

Am Samstagvormittag wurden per Los einzelne Teams gebildet, die insgesamt zehn Stationen zu bewältigen hatten.

Dabei ging es um:

  • Geschicklichkeit – einen Hula-Hoop-Reifen mit Rückwärtsdrall nach vorn zu werfen, der dann wieder zur Startlinie zurückkommen muss,
  • um Teambildung – das Team muss mit einem sehr langen Seil eine Kontur auf den Boden legen, wobei alle Spieler verbundene Augen haben,
  • um Sinneswahrnehmung – 15 Substanzen (Kaffee, Basilikum, Ei usw.) mussten erraten werden

Und noch etliches anderes mehr.

Am Nachmittag bestand die Möglichkeit in einem Kanadier auf dem See zu fahren, am Kletterturm gesichert zu klettern oder auf einer Anlage sich im Bogenschießen zu üben. Letzteres stellte sich als beliebteste Station heraus.

Die Andacht am Samstagabend stand unter dem Motto „Reichsein in Armut“. Es war ein Bericht von einem Besuch im Township Langa in Kapstadt. Jugendliche hatten im Rahmen der Chorreise nach Südafrika dort einen Besuch abgestattet und konnten berichten, dass es für sie der fröhlichste und lebendigste Ort gewesen ist, den sie je gesehen hatten und dies trotz der unvorstellbaren Armut der Menschen.

Bis spät in die Nacht hinein saßen viele Jugendliche noch am Lagerfeuer zusammen.

Am Sonntag konnte die Übertragung des Stammapostelgottesdienstes aus Hannover mit der Ruhesetzung von Bezirksapostel Klingler erlebt werden. Die Techniker hatten auch in Bollmannsruh eine Satellitenübertragung ermöglicht.

Nach dem Mittagessen ging „ein schönes Wochenende in Gemeinschaft“ zu Ende, wie es ein Jugendlicher auf dem Feedbackbogen formulierte.

Unsere Jugendlichen sind alle gesund und heil am Sonntagnachmittag zurückgekommen.

 

Wir bedanken uns bei den Magdeburgern, den Stendalern und den Halberstadtlern für das tolle und freudenreiche Wochenende. Es hat viel Spaß gemacht und wir haben viele neue Eindrücke bekommen! 

Weitere Informationen und Fotos gibt es hier zu sehen.

 

 

Eltern- und Lehrkräfte-Gottesdienst im Bezirk Süd

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Es war der erste von insgesamt drei Eltern- und Lehrkräfte-Gottesdiensten, die im Bezirk Süd stattfinden. Am Sonntag, dem 26.06.2016 lud Bezirksvorsteher Christian Mallek die Eltern und Lehrkräfte sowie die Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden Britz, Kreuzberg, Treptow und Rudow in die Kirche nach Treptow ein. Knapp 230 Gottesdienstteilnehmer waren zu diesem besonderen Ereignis zusammengekommen. Unmittelbar nach dem Gottesdienst wurden den Eltern und Lehrkräften einige Ideen zur Kinder- und Jugendarbeit vermittelt, die zuvor von Arbeitsgruppen unter der Regie der Fachberater des Bezirksapostels gesammelt wurden.
Den Gottesdienst stellte Bezirksälteste Mallek unter das Wort aus Kolosser 2, 6-7:

„ Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.“

Es ginge in unserer Zeit darum, den christlichen Glauben in den Herzen unserer Kinder und Jugendlichen groß zu machen. „Liebe Eltern, redet noch mehr mit Euren Kindern über die Schönheit unseres Glaubens. Vermittelt ihnen Eure guten Erfahrungen, die Ihr mit Gott gemacht habt“, riet er. So werden die Kinder mit den Grundzügen des Evangeliums „verwurzelt und gegründet“, wie es im Bibelwort heißt. Ihren Glauben müssten sie dann später selbst festigen, indem sie ihre eigenen Erfahrungen mit Gott machen.

Er warb auch darum, Verständnis aufzubringen, wenn Kinder und Jugendliche heute ihren Glauben anders lebten und deutlicher zu verstehen geben, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Damit müsse man umgehen können. Wenn Christus in uns lebt und wir von ihm durchdrungen sind, wird es uns nicht schwerfallen, das auch authentisch weiterzuvermitteln.
An die Lehrkräfte gerichtet, dankte Bezirksevangelist Naumann in seinem Predigtbeitrag diesen für ihre liebevolle Arbeit, in der sie unsere Kinder immer wieder mit Christus in Verbindung bringen. Dabei ginge es nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern vielmehr darum, immer wieder die Liebe für den Herrn zu wecken.
Im Anschluss an den Gottesdienst vermittelte der Bezirks-Kinderbeauftragte Priester Nobis gemeinsam mit seinem Helfer Priester Richter den Eltern und Lehrkräften dann Ideen aus den „Zukunftsworkshops“, die im gesamten Apostelbereich durchgeführt wurden und die neue Impulse geben, wie man Kinder noch mehr in die Mitte der Gemeinden rückt und ihnen den Übergang zur Jugend leichtmacht. Damit die Eltern dem Vortrag auch ungestört folgen konnten, haben sich die Jugendlichen in dieser Zeit um die Kinder gekümmert und mit ihnen gespielt.
Nach dem rund 40-minütigen Vortrag war dann ausreichend Zeit, um beim gemeinsamen Mittagessen Ideen auszutauschen oder sich einfach mal wiederzusehen. In zwei weiteren Veranstaltungen dieser Art werden den weiteren zehn Gemeinden des Bezirks Süd diese Gedanken ebenfalls nahegebracht.

 

 

Jugendtagssamstag

Am 04.06.16 fand der Jugendtagssamstag der Gebietskirche Berlin-Brandenburg statt. Von 10 bis 16 Uhr trafen sich die Jugendlichen und ihre Betreuer in der Wilma-Rudolph-Oberschule in Zehlendorf zu Spiel und Sport.

Neben dem legendären „Wettkampf der Bezirke“ wurde auch das von unserer Jugendgruppe des Bezirks Süd „entwickelte“ Spiel „Tabu – spielerisch zum Ziel“ vorgestellt. In Workshops ging es unter anderem um die Themen „Siegen mit Christus“. So moderierte Bischof Bias, der Arzt an der Berliner Charité ist, über das Thema „Dont‘ worry – Siegen über Angst“. Dieser Workshop wurde glatt in der Zeit überzogen, weil alle Beteiligten mitgemacht haben und das Thema „Angst“ heute doch sehr präsent zu sein scheint. Es ging um Zukunftsängste, Versagens- und Verlustängste, Ängste durch zunehmenden Leistungsdruck etc. und wie man denen heute begegnen kann. Am Ende des Programms wurde Musik und Sport miteinander verbunden, wie man an den Bildern gut erkennen kann 😉

Als Special Guest ist diesmal Apostel Jürg Zbinden aus der Schweiz und Italien eingeladen, der fleißig mitgemacht hat. Nun freuen wir uns auf den morgigen Sonntag, wo wir unseren Jugendtagsgottesdienst erleben werden!

Jugendfahrt nach Usedom

Wenn man ein Jahr vorher in der Jugendherberge Heringsdorf (Insel Usedom) am Himmelfahrtswochenende 100 Betten buchen möchte …
… dann erhält man normalerweise einen kurzen, trockenen Lacher und die Gegenfrage, ob man jetzt wirklich nächstes Jahr meinte – oder doch mal im übernächsten Jahr nachschauen soll.
Tja, normalerweise … aber nicht, wenn der Bezirk SÜD anfragt.Nach dem Himmelfahrts-Gottesdienst machte sich also die Jugend erwartungsvoll auf den Weg auf die Sonneninsel Usedom, um dort das ganze Wochenende in der JH Heringsdorf zu verbringen. Genau 100 Jugendliche und Jugendleiter – plus unsere kleine Rebekka (3) = 101 Teilnehmer.
Und eigentlich müssen wir sogar noch zwei dazurechnen:
Unser Bezirksältester Christian Mallek und seine Ehefrau Christiane hatten sich nämlich (still und heimlich) in einem benachbarten Hotel einquartiert, um der Jugend nahe zu sein. „Mein Herz schlägt eben für die Jugend“  – das nimmt man dem ehemaligen Jugendleiter hundertprozentig ab.Der Vorsteher der Gemeinde Bansin, Hirte Herzog, war vorgewarnt und reagierte locker:
„Klar, kein Problem, euch kriegen wir schon in die Kirche – aber ihr müsstet den Gottesdienst musikalisch umrahmen.“
Unsere Antwort: „Klar, kein Problem. Schließlich haben wir ja JUCOBS, den Jugendchor-Berlin-Süd.“Andererseits hatte das Planungsteam im Vorfeld schon einige Probleme zu lösen. Heringsdorf ist immerhin eines der begehrtesten Urlaubsorte Deutschlands. Der Ort besteht gefühlt aus einer einzigen Parkverbotszone  mit einigen „sehr gebührenpflichtigen“ Parkplätzen – und wir kommen mit ca. 25 Autos (und einer Simson)!  Puuuh, was nun?
Auch hierbei half uns der Hirte Herzog, einen erschwinglichen Parkplatz zu finden. Zwar in sportlichen 1,3 km Entfernung von der Jugendherberge … aber naja, Bewegung ist ja bekanntlich gesund.Alles andere, einfach toll:
Sandstrand – traumhaft. Sonne – drei Tage absolut pur. Stimmung  – super. Jugendherberge – direkt am Meer. Programm – gut und ansprechend. Gottesdienst – unvergesslich.Gutes Programm?
Klar, das wurde ja auch komplett von unserem Planungsteam gestaltet, das aus engagierten Jugendlichen besteht. Wer könnte besser wissen, was Jugend so anspricht?
Die Mischung aus viel Freizeit, glaubensbezogenen Workshops und Erlebnis-Angeboten (Ostseetherme / Go-Kart fahren / Kletterwald / Schiffstour) kam gut an. Viele wollten auch einfach nur am Strand zusammen sein, am Tage mit Sommerfeeling – abends bei Fackelschein aber doch noch sehr, sehr frisch. Schlaf kam natürlich (grins) wie immer etwas kurz…
Einige „Extra-Harte“ trauten sich sogar in die Ostsee. Der Adrenalin-Schock bei  11 Grad (!) Wassertemperatur war garantiert.Dann der Sonntag.
„Das habe ich jetzt gebraucht.“ (Stille)
Die ersten Worte der Predigt des Hirten Herzog nach dem Chorvortrag „Meine Seele ist stille zu Gott“ haben wohl schon einige Gänsehaut verursacht.
Wären die Gedanken der Zuhörer laut geworden, hätte man wohl öfter ganz leise gehört: Ich auch, lieber Gott, … ich auch.
„Wollt ihr wissen, wie es in der Kirche Christi aussähe, wenn der Heilige Geist nicht wirken würde?“ … (lächelnd) dann müsst ihr erstmal ein Lied vortragen.
Mit sehr ungewöhnlichen Redewendungen, immer wieder Spannung erzeugend, dem Chor viel Raum gebend, brachte uns der Hirte die Wirkungen des Heiligen Geistes nahe.
„Manch einer hat noch Inseln in seinem Leben, auf die er sich zurückzieht und wo die Gebote Gottes nicht gelten sollen. Hast Du solche Inseln? “ Ja, der Heilige Geist ist auch ein Mahner…

Der Jugendchor  gab sein Bestes und bewegte die Zuhörer mit englischsprachigen Titeln – aber auch bewährten „alten“ Liedern, die durchaus nicht unmodern geworden sind. Zum Schluss gab es auch noch spontanen Applaus, einen sichtlich freudigen Hirten und begeisterte Gottesdienstbesucher.
„Ihr könnt sehr gerne wiederkommen!“ hörten wir – und das war nicht nur eine charmante Floskel.

Zum Schluss steht viel, viel Dank im Herzen.
Dank an den lieben Gott, der alles mit Engelschutz, Segen und tollem Wetter gestaltet hat.
Dank an das Planungsteam, das viel Zeit und Arbeit investiert hat.
Dank an alle Jugendlichen, die sich gut benommen haben 😉
Dank an alle Geschwister im Bezirk Süd, die uns mit Gebeten und unglaublich großzügigen Spenden unterstützt haben.

Es war eben einfach toll !!!

(Frank Szodra)

 

 

Jugendfahrt zum Hof Dahnsdorf

Am Wochenende vom 28. bis 30.8.2015 machte sich unsere Jugendgruppe aus Rudow, gemeinsam mit einem Teil aus der Jugendgruppe Britz auf den Weg zum Hof Dahnsdorf, um dort ein Wochenende gemeinsam zu verbringen.  Hier sollte die Gemeinschaft bei Spaß und Spiel gestärkt werden.

Am Freitag, den 28.08.15 trafen zum Nachmittag die ersten Autos ein. Bis zum Abend versammelten sich dann 25 Jugendliche, um den ersten Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Dies erfolgte bei einem schönen und wärmenden Lagerfeuer, wobei auch das passende Stockbrot und Würstchen nicht fehlen durften. Nach einer mehr oder weniger gruseligen Nachtwanderung konnte der Abend gemütlich ausklingen.

Am Samstag wurde dann erst einmal der Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen.  Im Anschluss hatten wir Zeit zum Ausruhen, für Speedminton, Football, Fußball, Botscha usw. Auch eine Slackline brachte den einen oder anderen aus dem Gleichgewicht. Danach wurde von einem kleinen Organisationsteam das erste Spiel – Capture the Flag – vorbereitet. Ausdauer und ein wenig Taktik waren hierbei sehr vorteilhaft. Der Muskelkater vom vielen Rennen war auch noch am Montag zu spüren.

Dass es gar nicht so einfach ist, einen Stab mit 25 Leuten auf den Boden zu befördern, wurde allen sehr schnell klar. Geschicklichkeit und vor allem Gruppenzusammenhalt waren hier gefragt.

Kleider machen Leute, auch mit Zeitungspapier… Zwei Gruppen kleideten ihre Models sehr kreativ ein. Das Ergebnis war sehenswert, wenn auch nicht ganz so alltagstauglich.

Zum Abend hin übten wir noch ein paar Lieder für den Gottesdienstbesuch am Sonntag. Ein Grillabend beendete den Samstag, an dem der Spaß nicht fehlen durfte und viel gelacht wurde. Ich sage nur …Hauptgewinn 😉

Auch mit dem etwas früheren aufstehen, duschen, frühstücken und fertig machen kamen alle Teilnehmer sehr gut zurecht, sodass wir uns pünktlich in die Gemeinde nach Bad Belzig aufmachen konnten.  Wir wurden sehr herzlich und mit offenen Armen in der Gemeinde aufgenommen und unterstützten den Gemeindechor tatkräftig. Die geprobten, wie auch die spontan gesungenen Titel kamen in der Gemeinde sehr gut an.

Nach dem Gottesdienst gab es Spagetti Bolognese zum Mittagessen. Dass man sich bei einer so großen Gruppe bei der Menge an Nudeln schon einmal verschätzen kann, führte dazu, dass jeder ein kleines Päckchen Nudeln mit nach Hause nehmen konnte. Geschmeckt hat es jedenfalls prima. Zum Nachmittag traten wir nach einem tollen Wochenende und einem kurzen Zwischenstopp in einem Eiscafé wieder den Heimweg an.

Wir bedanken uns nochmal bei dem kleinen Organisationsteam für die tolle Planung. Es hat viel Freude gemacht und war eine super Idee!  Gerne mehr davon.

 

Letzte Jugendstunde vor den Sommerferien – Wechsel des Jugendleiters

Am Sonntag, dem 05.07.15 fand die letzte Jugendstunde der Gemeinden Rudow, Britz und Kreuzberg vor den Sommerferien im Rudower Kirchengarten statt. Bei 37 Grad hieß es erstmal, bequeme Klamotten nach dem Gottesdienst anziehen.

Die letzte Jugendstunde führte Gemeindevorsteher und Bezirksevangelist Mallek durch, der mit diesem Tag die Jugendleitung für die Gemeinde Rudow an den Diakon John übergab. Also hieß es nach 6 Jahren Gemeinde-Jugendarbeit Abschied zu nehmen. Als zukünftiger Bezirksältester wird er jedoch immer ein Herz für die Jugend – dann auf Bezirksebene – haben. Nun kann sich unsere Jugendgruppe mit Diakon John über einen jungen engagierten Jugendleiter freuen, der mit frischem Wind und Begeisterung die Arbeit fortführen wird. Einige Aktionen sind schon geplant.

Zum Abschied hatten alle drei Jugendgruppen aber noch eine tolle Überraschung für den alten Jugendleiter parat. Es war wohl durchgesickert, dass er ganz gerne mal einen Whisky genießt. Und so wurde neben einer tollen Flasche Single Malt Scotch Whisky ein Gutschein für einen Besuch des Berliner Fernsehturms mit sehr großzügigem Restaurantbesuch für ihn und seine Frau (oder wahrscheinlich gleich der ganzen Familie) überreicht. Und als ob das noch nicht genug war, lag dem Ganzen noch ein weiterer Gutschein über einen Wellness-Aufenthalt im Holiday Inn Hotel bei.

Von so vielen Gaben überwältigt, war das schon ein süßer Abschied, der dem alten Jugendleiter da gemacht wurde und er sieht mit tiefer Dankbarkeit auf eine tolle und aktive Jugendgruppe!

Zum Ende wurde noch zusammen Pizza gegessen und die Kuchenreste vom Vortag des Gemeindefestes verdrückt.

Jugendtagssonntag am 14.06.15

Den Höhepunkt des Jugendtages 2015 bildete der Sonntagsgottesdienst, der um 15 Uhr im Hotel Maritim stattfand. Zuvor konnte um 11 Uhr gemütlich gebruncht werden. Parallel dazu fanden Ausstellungen und Workshops statt.

Um 14 Uhr kam es dann zur Premiere des Films „Crashkurs NAK“, der von unseren Jugendgruppen gestaltet wurde. Dabei wird der Ablauf eines Gottesdienstes dargestellt. Die Dreharbeiten fanden vor einiger Zeit in unserer Gemeinde statt (wir berichteten). Um unseren Geschwistern dieses Ergebnis nicht vorzuenthalten, wollen wir den Film zu unserem Gemeindefest am 04.07.15 vorführen.

Um 15 Uhr trat dann Bezirksapostel Nadolny im Großen Saal des Maritim Hotels vor etwa 1.000 Gottesdienstteilnehmer an den Altar. Aber genauer gesagt trat er nicht AN den Altar, sondern verließ diesen kurz nach Beginn seiner Predigt, um den Gottesdienst mit einem Headset ausgerüstet auf der Bühne frei beweglich fortzuführen. Dabei legte er das Wort aus Offenbarung 3,20 zugrunde: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.“

„Jesus kann ganz schön nerven!“, so die Aussage des Bezirksapostels. Jesus sagt (in Anlehnung an das Jugendtagsmotto): „DU hast mir gerade noch gefehlt!“ ER geht uns also nach, er gibt nicht auf, er klopft immer wieder an und wünscht sich, dass wir seinem Ruf folgen und ihm die Herzenstür aufmachen.

So vergingen die beiden Tage wie im Flug. Er war ein absolut gelungener Jugendtag, der insbesondere auch aufgrund seiner neuen Ablaufform und der außergewöhnlichen Location bleibende Erinnerungen hinterlassen wird.

Jugendtagssamstag am 13.06.15

Am 13.06.15 startete der Jugendtag Berlin-Brandenburg unter dem Motto „Du hast mir gerade noch gefehlt“ in der Wilma-Rudolph-Oberschule in Berlin-Zehlendorf. Neben Turnierspielen von Fußball und Volleyball gab es ein offenes Singen für den morgigen Gottesdienst sowie den traditionellen „Wettkampf der Bezirke“. Das Jugendtagsmotto weist auf den besonderen Charakter des Jugendtags hin, zu dem insbesondere Freunde, Klassenkameraden oder Kollegen eingeladen wurden, um einmal unsere Kirche näher kennenzulernen.

Am Abend ging es dann weiter in das Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße, wo am morgigen Sonntag der Gottesdienst um 15 Uhr stattfinden wird. Heute war dort jedoch erstmal ein Konzert angesagt, in dem zwei Chöre eine Messe in klassischer Weise sowie in Form eines Gospels vortrugen. Beim anschließenden Chill-Out in der Hotel-Lounge gab es noch reichlich Zeit zum Kennenlernen oder einfach nur Quatschen.

Filmarbeiten zum Ablauf eines Gottesdienstes

Am Sonntag, dem 26.04.2015 war es irgendwie anders im Gottesdienst. Eigentlich hat man zwar nichts gemerkt, aber warum standen denn dort überall Kameras rum? Die Auflösung ist einfach:

Bereits zuvor hatte der Gemeindevorsteher die Geschwister informiert, dass an diesem Tag der Gottesdienst mitgeschnitten wird, denn zum Jugendtag am 14.06.2015 soll den Gästen per Kurzfilm präsentiert werden, wie so ein Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche abläuft. Dazu haben sich engagierte Jugendliche des Bezirkes Süd viele Gedanken gemacht und ein Drehbuch geschrieben (wir berichteten). Das Ganze wird interaktiv moderiert, d.h. die Moderatorinnen greifen direkt in das Gottesdienstgeschehen ein und erläutern die Schlüsselszenen. Natürlich wird diese Moderation nachträglich eingefügt und der Gottesdienst nicht etwa unterbrochen. Dazu war es aber erforderlich, dass diese Szenen direkt nach dem Gottesdienst nachgestellt werden. Dabei sah es aus wie an einem echten Filmset. Dennoch blieb die Heiligkeit des Altarraumes und auch die nachgestellte Abendmahlsfeier mit Erklärung in ihrer Würdigkeit erhalten.

Die Spannung auf das Ergebnis des fertigen Films steigt und wir freuen uns auf die Premiere am Jugendtag!!! Vielen Dank an alle Beteiligten, die viel Zeit und Engagement aufbringen und auch herzlichen Dank an die Geschwister, die sich heute nicht von den Kameras stören ließen.