IJT-Nachlese der Rudower Helfercrew am 29. Juni 2019

Gut vier Wochen nach dem letzten Helfereinsatz beim Internationalen Jugendtag 2019 in Düsseldorf versammelten sich mit einer Ausnahme alle Rudower Helfer an diesem Wochenende zu einem regen Gedankenaustausch in einem der Rudower Kleingärten. Nachdem sie in Anspielung auf die während des IJT-2019 besonders beliebte „Grüne Route“ ins Rudower Grüne gelotst wurden, konnten in heiterer Runde so manches Erlebnis wachgerufen und heitere Anekdoten ausgetauscht, aber auch über besondere Themen berichtet werden.

Rudower Helfercrew

Schließlich war unsere Helferabordnung in sehr unterschiedlichen Bereichen aktiv. Diese reichten von der Standbetreuung der Initiative Schöpfungsverantwortung, über das lebenserhaltende Catering mit der die Versorgung aufrechterhaltenden Logistik, bis zu den wegweisenden Scouts und Guides, die einerseits auf dem Düsseldorfer Messegelände und andererseits inner- und außerhalb der Arena die „Pilgerströme“ lenkten und so manch einen IJT-Teilnehmer auf den rechten Pfad geleiteten.

Mit Freude über das Erlebte und der Erkenntnis mit welcher Größe und Liebe unser Gott dieses wunderbare Ereignis eben nicht nur für die Jugend ermöglichte, neigte sich ein gelungener Nachmittag und Abend seinem Ende.

Heftiges Unwetter führte zum Gottesdienst im Kuschelmodus

Rund 60 Minuten vor Gottesdienstbeginn verdunkelte sich der Himmel über Berlin-Rudow äußerst stark und ein heftiges Gewitter brach über den Ortsteil herein. Starker Regen, Hagelschauer, Blitz und Donner sowie heftige Böen erschwerten den Gang zum Gottesdienst. Zusätzlich zur hereingebrochenen Dunkelheit war die Sicht durch den sehr dichten Niederschlag erschwert, sodass man kaum den Eingang zum Kirchengrundstück erkennen konnte. Darüber hinaus half auch kein Regenschirm, um halbwegs trocken das sichere Gemeindehaus zu erreichen.

Die Folge war, dass die heutige Schar der Gottesdienstbesucher gerade mal 32 Anwesende zählte. Nun, auch bei dieser recht überschaubaren Menge war das Wirken des Heiligen Geistes spürbar. Dicht um den Altar geschart wurde der Gottesdienst im Kuschelmodus erlebbar und weckte Erinnerungen an manches Gottesdiensterleben in einer Wohnzimmergemeinde. Es kommt eben nicht auf die Menge an.

Dank der technischen Möglichkeiten nutzt viele der durch das Unwetter verhinderten Gemeindemitglieder die telefonische Verbindung und konnten so dem Gottesdienstgeschehen akustisch beiwohnen.

Wir sind unserem Gott sehr dankbar, dass keine Schäden zu verzeichnen waren, auch wenn sich zum Teil das Regenwasser durch die geschlossenen Fenster seinen Weg ins Kirchenschiff bahnte und die umliegenden Straßen durch umgestürzte Bäume und Überflutungen nur schwer passierbar waren.

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Chorausflug in den Spreewald

 

Mit Kind und Kegel machten sich am 23. September 2017 rund 35 Sängerinnen und Sänger auf den Weg in den idyllischen Spreewald und trafen sich zunächst zum zweiten Frühstück in einer beschaulichen Minigolfanlage in Lübbenau. Unter einem Zelt konnten in lockerer Runde belegte Brötchen sowie Kartoffelsalat mit Wiener verspeist werden.

So gestärkt hieß es dann sich auf dem Weg zu machen und zum nahe gelegenen Fährhafen in Lübbenau zu gehen. Unter ortskundiger Führung und mit eifriger Umsicht, dass auch ja keiner sich verläuft oder zurückbleibt, erreichte die Sängerschar nach wenigen Minuten den gut frequentierten Hafen von Lübbenau, Ausgangspunkt zahlreicher Kahnfahrten durch den Spreewald. Dort gesellte sich nach wenigen Augenblicken, fast wie auf Zuruf, ein Kahn samt Fährmann, um die versammelten Landratten zu einer rund zweistündigen Fahrt über die kleineren und größeren Spreearme aufzunehmen.

Kaum eingestiegen setzte der Fährmann zum Staken an und still und leise begann die Fahrt in eine nach wie vor bezaubernde Landschaft mit der Sanftheit einer beruhigenden Stille. Von dieser Stille berührt, wurde doch glatt außer acht gelassen, dass eine Sängerschar unterwegs war, die so manches Lob- und Danklied hätte anstimmen können. Aber auch ein Chor hat das Piano bzw. Pianissimo verinnerlicht, was während dieser Kahnfahrt ja auch „fleißig geübt“ wurde.

Da bekanntlich eine Spreefahrt hungrig macht, galt es den Sängerausflug beim gemeinsamen Genießen frisch zubereiteter Plinsen am Ausgangspunkt zu beschließen.