Ausflug zum Fort Hahneberg

Aufgrund der Initiative „Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche“ besuchte eine interessierte Gruppe am Erntedanktag die Naturschutzstation am Hahneberg am äußersten Westrand Berlins. Das Fort wurde nach 6-jähriger Bauzeit im Jahre 1888 zum Schutze des Rüstungszentrums Spandau fertiggestellt. Da sich das Fort im Sperrgebiet der DDR befand und erst seit 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich wurde, konnten sich in der unberührten Natur viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten ansiedeln. Es ist jetzt ein Landschaftsschutzgebiet.

Bei einer 2-stündigen fachkundigen Führung durch das Gelände ging es u.a. durch einen Schluchtwald, der in einem Wehrgraben entstand. Ferner ging es über Freiflächen mit sich entwickelten Trocken- und Halbtrockenrasen, der von Guteschafen (Gotländisches Wildschaf) und Heidschnucken ge“määt“ wird und durch die Gebäude des Fort. Hier haben einige Fledermausarten ihr Winterquartier.