Jugendfahrt nach Usedom

Wenn man ein Jahr vorher in der Jugendherberge Heringsdorf (Insel Usedom) am Himmelfahrtswochenende 100 Betten buchen möchte …
… dann erhält man normalerweise einen kurzen, trockenen Lacher und die Gegenfrage, ob man jetzt wirklich nächstes Jahr meinte – oder doch mal im übernächsten Jahr nachschauen soll.
Tja, normalerweise … aber nicht, wenn der Bezirk SÜD anfragt.Nach dem Himmelfahrts-Gottesdienst machte sich also die Jugend erwartungsvoll auf den Weg auf die Sonneninsel Usedom, um dort das ganze Wochenende in der JH Heringsdorf zu verbringen. Genau 100 Jugendliche und Jugendleiter – plus unsere kleine Rebekka (3) = 101 Teilnehmer.
Und eigentlich müssen wir sogar noch zwei dazurechnen:
Unser Bezirksältester Christian Mallek und seine Ehefrau Christiane hatten sich nämlich (still und heimlich) in einem benachbarten Hotel einquartiert, um der Jugend nahe zu sein. „Mein Herz schlägt eben für die Jugend“  – das nimmt man dem ehemaligen Jugendleiter hundertprozentig ab.Der Vorsteher der Gemeinde Bansin, Hirte Herzog, war vorgewarnt und reagierte locker:
„Klar, kein Problem, euch kriegen wir schon in die Kirche – aber ihr müsstet den Gottesdienst musikalisch umrahmen.“
Unsere Antwort: „Klar, kein Problem. Schließlich haben wir ja JUCOBS, den Jugendchor-Berlin-Süd.“Andererseits hatte das Planungsteam im Vorfeld schon einige Probleme zu lösen. Heringsdorf ist immerhin eines der begehrtesten Urlaubsorte Deutschlands. Der Ort besteht gefühlt aus einer einzigen Parkverbotszone  mit einigen „sehr gebührenpflichtigen“ Parkplätzen – und wir kommen mit ca. 25 Autos (und einer Simson)!  Puuuh, was nun?
Auch hierbei half uns der Hirte Herzog, einen erschwinglichen Parkplatz zu finden. Zwar in sportlichen 1,3 km Entfernung von der Jugendherberge … aber naja, Bewegung ist ja bekanntlich gesund.Alles andere, einfach toll:
Sandstrand – traumhaft. Sonne – drei Tage absolut pur. Stimmung  – super. Jugendherberge – direkt am Meer. Programm – gut und ansprechend. Gottesdienst – unvergesslich.Gutes Programm?
Klar, das wurde ja auch komplett von unserem Planungsteam gestaltet, das aus engagierten Jugendlichen besteht. Wer könnte besser wissen, was Jugend so anspricht?
Die Mischung aus viel Freizeit, glaubensbezogenen Workshops und Erlebnis-Angeboten (Ostseetherme / Go-Kart fahren / Kletterwald / Schiffstour) kam gut an. Viele wollten auch einfach nur am Strand zusammen sein, am Tage mit Sommerfeeling – abends bei Fackelschein aber doch noch sehr, sehr frisch. Schlaf kam natürlich (grins) wie immer etwas kurz…
Einige „Extra-Harte“ trauten sich sogar in die Ostsee. Der Adrenalin-Schock bei  11 Grad (!) Wassertemperatur war garantiert.Dann der Sonntag.
„Das habe ich jetzt gebraucht.“ (Stille)
Die ersten Worte der Predigt des Hirten Herzog nach dem Chorvortrag „Meine Seele ist stille zu Gott“ haben wohl schon einige Gänsehaut verursacht.
Wären die Gedanken der Zuhörer laut geworden, hätte man wohl öfter ganz leise gehört: Ich auch, lieber Gott, … ich auch.
„Wollt ihr wissen, wie es in der Kirche Christi aussähe, wenn der Heilige Geist nicht wirken würde?“ … (lächelnd) dann müsst ihr erstmal ein Lied vortragen.
Mit sehr ungewöhnlichen Redewendungen, immer wieder Spannung erzeugend, dem Chor viel Raum gebend, brachte uns der Hirte die Wirkungen des Heiligen Geistes nahe.
„Manch einer hat noch Inseln in seinem Leben, auf die er sich zurückzieht und wo die Gebote Gottes nicht gelten sollen. Hast Du solche Inseln? “ Ja, der Heilige Geist ist auch ein Mahner…

Der Jugendchor  gab sein Bestes und bewegte die Zuhörer mit englischsprachigen Titeln – aber auch bewährten „alten“ Liedern, die durchaus nicht unmodern geworden sind. Zum Schluss gab es auch noch spontanen Applaus, einen sichtlich freudigen Hirten und begeisterte Gottesdienstbesucher.
„Ihr könnt sehr gerne wiederkommen!“ hörten wir – und das war nicht nur eine charmante Floskel.

Zum Schluss steht viel, viel Dank im Herzen.
Dank an den lieben Gott, der alles mit Engelschutz, Segen und tollem Wetter gestaltet hat.
Dank an das Planungsteam, das viel Zeit und Arbeit investiert hat.
Dank an alle Jugendlichen, die sich gut benommen haben 😉
Dank an alle Geschwister im Bezirk Süd, die uns mit Gebeten und unglaublich großzügigen Spenden unterstützt haben.

Es war eben einfach toll !!!

(Frank Szodra)

 

 

Silberhochzeit Geschwister Oettrich

Am Sonntag, dem 01.05.2016, empfingen unsere Geschwister Oettrich den Segen zu ihrer Silberhochzeit.

Dem Gottesdienst zugrunde lag das Wort aus Römer 5,5 :

„Hoffnung aber lässt nicht  zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“

Der Bezirksälteste Mallek ging in seinem Dienen besonders auf den Aspekt der Hoffnung ein, welche sich aus der Liebe Gottes ableiten lässt. Eine Liebe, die unser Silberpaar auch in den Wechselfällen des Lebens erleben durfte.

Wir wünschen dem Silberpaar die spürbare Nähe unseres himmlischen Vaters, seinen Schutz und seine Liebe.

Ausflug nach Stralsund

Am 9. April 2016 machten 51 Gemeindemitglieder mit ihren Gästen einen Tagesausflug mit dem Bus nach Stralsund. Nach vierstündiger Fahrzeit trafen wir gegen 12.00 Uhr auf dem Hafengelände ein. Dort nahmen wir im alten Speicher unser gemeinsames Mittagessen ein. Danach spazierten wir an den Hafenbecken entlang und konnten dabei u.a. die Gorch Fock I, alte Hafengebäude und im Hintergrund die neue Schrägseilbrücke zur Insel Rügen sehen.
Um 14.00 Uhr begann unsere fachkundige Führung durch das Ozeaneum. Hier sahen wir in unterschiedlich großen Aquarien die Fischwelt der Ost- und Nordsee. So gab es ein kreisrundes Aquarium mit Heringen. Damit die Heringsschwärme lange Strecken schwimmen können, schwammen sie im Gegenstrom im Kreis ohne Ende. In normalen Aquarien kann man Heringe nicht halten. Ferner ging es durch einen Acrylglastunnel. Hier schwammen die Fische um einen herum. Auch konnte man in einem Saal lebensgroße Modelle von Walfischen bestaunen. Die Führung endete auf dem Dach des Ozeaneums bei dem Pinguinenfreigelände. Hier gab es eine wunderbare Umsicht über Stralsund.
Im Erdgeschoss des Ozeaneums kehrten wir um 16.00 Uhr in die Gastronomie ein, um unseren Ausflug bei einem Kaffeegedeck zu beenden. Um 17.00 Uhr fuhren wir heim.

 

 

Frühjahrsputz 2016

Alle Jahre wieder treffen sich bereitwillige Helfer zum Frühjahrsputz. Dort werden dann auch die Ecken vorgenommen, die bei den regulären Putzgruppen nicht auf dem Programm stehen. Dieses Jahr haben besonders viele Hände mitgeholfen, so dass die Arbeit schnell geschafft war. Am Rande bleibt immer noch schön Zeit, um sich auszutauschen und ein bisschen Gemeinschaft zu pflegen.

Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz!!!

Ostern / Auferstehungsfest / Neubeginn

 

Am 27.03.16 feierten 184 Gottesdienstteilnehmer das Osterfest in unserer Gemeinde Rudow. In seiner Predigt ging der Bezirksälteste Mallek auf die Auferstehung Jesu Christi ein und beleuchtete sein Leben in Gerechtigkeit, Toleranz anderen gegenüber, Vergebungsbereitschaft sowie seine Verkündigung eines ewigen Lebens mit Gott. All das muss den enttäuschten Jüngern nach Jesu Tod wie verloren vorgekommen sein. Die Auferstehung des Herrn bewies den Jüngern jedoch die Wahrhaftigkeit seiner Lehre. Mit dieser Osterbotschaft wollen wir in unser Leben gehen und die Menschen auf Gott aufmerksam machen.
Traditionell beginnt nach den Osterferien das neue Unterrichtjahr in unserer Kirche. Es kommen neue Kinder in die Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, den Religions- und Konfirmandenunterricht. Aber wer gehört eigentlich wozu und welche Lehrerinnen und Lehrer führen in unserer Gemeinde die Unterrichte durch? Um die ganze Gemeinde an unserem „Schatz“ teilhaben zu lassen, wurden alle Kinder, die nicht gerade im Osterurlaub waren, mit ihren Lehrern in den verschiedenen Unterrichtsgruppen nach dem Gottesdienst vor dem Altar namentlich vorgestellt. So konnte die ganze Gemeinde noch mehr Anteil an den Aktivitäten nehmen und gewinnt ein Verständnis dafür, wie sich die Zukunft der Kirche entwickelt. Dieses Gemeindeleben wollen wir auch in Zukunft gerne noch weiter stärken. Nach einem gemeinsamen Foto wartete auf jedes Kind noch ein Schokoladen-Osterhase.

 

Bezirksapostel Nadolny besucht Berlin-Rudow

Am Mittwoch, den 02.03.16 besuchte Bezirksapostel Nadolny unsere Gemeinde Berlin-Rudow. Der Bezirksapostel diente dazu mit dem Wort aus 1.Mose 21,19:

„Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben.

Dazu führte er aus, dass der Mensch dazu neige vor lauter Kummer oder Wut über die Verhältnisse im Leben nicht mehr die richtige Wahrnehmung zu haben. Gott wolle einem die Tränen aus den Augen wischen und eine klare Sicht schaffen.

Ein besonderes Gepräge erhielt der Gottesdienst durch die Ruhesetzung unseres langjährigen Priesters Förster.

Des Weiteren wurde mit Bruder Felkeneyer ein neuer Diakon ordiniert.

Wir wünschen unserem neuen Diakon viel Freude bei seiner Aufgabe und danken unserem Priester Förster für seine Liebe und tatkräftige Mithilfe in unserer Gemeinde!

Einsatz als Tafel-Helfer

Mittlerweile gehören wir bereits zum festen Bestandteil als Helfer für die Berliner Tafel bei der Lebensmittel-Messe „FRUIT LOGISTICA“.

Was vor einigen Jahren mit einer Aktion der Jugend einiger Gemeinden begann, ist nun zur Routine geworden: Am letzten Tag der FRUIT LOGISTICA werden die übrig gebliebenen Lebensmittel von vielen Helfern auf der Messe eingesammelt und in LKW verladen. Diese bringen die Waren zu einer Zentralhalle, wo sie ausgeladen und vorsortiert werden. Genau hier kommen wir zum Einsatz. Als mittlerweile routiniertes Team haben wir die 24 LKW vom THW, der Berliner Feuerwehr und anderer privater Unternehmen ausgeladen und die Rollwagen vorsortiert. An den nächsten beiden Tagen werden die Waren dann verarbeitet, verpackt und gehen an die verschiedenen Ausgabestellen der Berliner Tafel im Stadtgebiet.

Eine Aktion, die immer wieder Spaß macht und einen guten Zweck verfolgt. Herzlichen Dank allen Helfern!!!

 

Apostel Katens besucht Rudow

 

Am Sonntag, dem 17.01.16 besuchte Apostel Katens unsere Gemeinde Rudow und stellte den neuordinierten Ältesten und Bezirksvorsteher, den ehemaligen Vorsteher der Gemeinde Rudow, Christian Mallek vor. Der Apostel diente dazu mit dem Wort aus Matthäus 5,48:

„Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Dazu führte er aus, dass der Mensch im Vergleich zu Gott niemals vollkommen sein könnte. Unser Bestreben solle sich ganz nach dem Vorbild Jesus Christi richten. Als Beispiel der vollkommenen Liebe führte er Jesus Verhalten gegenüber seinen Feinden an. Wahre Vollkommenheit bedeutet Liebe.
Des Weiteren empfing der im letzten Monat getaufte Fabian das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Wir wünschen unserem Fabian ganz viel Freude im Kreise seiner Gemeinde! Möge er die Nähe Gottes und seine vollkommene Liebe immer spüren.