Ausflug zum Fort Hahneberg

Aufgrund der Initiative „Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche“ besuchte eine interessierte Gruppe am Erntedanktag die Naturschutzstation am Hahneberg am äußersten Westrand Berlins. Das Fort wurde nach 6-jähriger Bauzeit im Jahre 1888 zum Schutze des Rüstungszentrums Spandau fertiggestellt. Da sich das Fort im Sperrgebiet der DDR befand und erst seit 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich wurde, konnten sich in der unberührten Natur viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten ansiedeln. Es ist jetzt ein Landschaftsschutzgebiet.

Bei einer 2-stündigen fachkundigen Führung durch das Gelände ging es u.a. durch einen Schluchtwald, der in einem Wehrgraben entstand. Ferner ging es über Freiflächen mit sich entwickelten Trocken- und Halbtrockenrasen, der von Guteschafen (Gotländisches Wildschaf) und Heidschnucken ge“määt“ wird und durch die Gebäude des Fort. Hier haben einige Fledermausarten ihr Winterquartier.

Lebensmittelspende für „Laib und Seele“

Zum diesjährigen Erntedankfest am 04.10.15 wurden die Geschwister eingeladen, bei ihrem Einkauf einfach „eins mehr“ in den Wagen zu legen und für die Ausgabestelle „Laib und Seele“ der Berliner Tafel zu spenden. Die Lebensmittel wurden am Sonntagvormittag zum Gottesdienst mitgebracht und auf mehreren Tischen gesammelt. Dank des schönen Wetters konnte die „Lebensmitteltafel“ draußen aufgebaut werden, da viele Geschwister deutlich mehr mitbrachten als angenommen.

Am Montagmorgen wurden die gesammelten Gaben von uns zu unseren Nachbarn in die evangelische Dreieinigkeitskirche in der Lipschitzallee gebracht. Dort versorgt eine Ausgabestelle von „Laib und Seele“ jeden Montag rund 200 Bedürftige mit zusätzlichen Lebensmitteln. Zum Glück sind es alles haltbare Sachen, denn diese Mengen reichen für die nächsten Wochen.

So wurde das Bibelwort zum Erntedanktag mit Leben gefüllt, wo es heißt „Gutes tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Hebräer 13,16)