Stammapostel Jean-Luc Schneider besucht unsere Gemeinde

Stammapostel Jean-Luc SchneiderEs ist nicht zu übersehen. Seit Tagen herrscht rund um die Gemeinde Rudow ein emsiges und konzentriertes Treiben wie in einem Bienenstock. Besprechungen werden gehalten, Planungen ausgearbeitet, Musikstücke geprobt – Kurzum die Gemeinde bereitet sich auf ein ganz besonderes Ereignis vor. So etwas gab es in der über achtzigjährigen Gemeindegeschichte noch nicht:

Stammapostel Jean-Luc Schneider, der Leiter und oberste Repräsentant der Neuapostolischen Kirche,  hat seinen Besuch zum Erntedankfest am 02.10.16 angekündigt. Der Gottesdienst wird via Satellit in die Gebietskirche Berlin-Brandenburg übertragen.

Damit verbunden ist eine ganz besondere Vorfreude und Dankbarkeit. Wir möchten dieses Ereignis ganz intensiv mit unseren Gebeten unterstützen und bedanken uns schon jetzt bei jeder Hand, die mit anpackt und zum Gelingen beiträgt.

An diesem Tag ist eine Teilnahme am Gottesdienst in Berlin-Rudow leider nur mit Einlasskarte möglich!

Aus dem Gottesdienst vom 21.09.2016

Bibelwort:

Wenn ihr in ein Haus kommt,
sprecht zuerst: Friede sei diesem
Hause! Und wenn dort ein Kind
des Friedens ist, so wird euer
Friede auf ihm ruhen; wenn aber
nicht, so wird sich euer Friede
wieder zu euch wenden.

Lukas 10,5.6

Eingangslied:
Wenn Friede mit Gott (GB 295)

Chorlied:
Frieden in der Angst der Welt (CM 288)

Dienstleiter:
Ev. Gaul

Mitdienende:
Pr. John

5. Lange Nacht der Religionen

 

Unter dem Motto „Menschen begegnen – Religionen kennenlernen“ nahm unsere Gemeinde wieder an der 5. „Lange Nacht der Religionen“ teil.

Besucher hatten die Gelegenheit sich umfangreich über unsere Gemeinde und unseren Glauben zu informieren. Dabei wurde ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm geboten. Neben der Orgelmusik zur vollen Stunde stellte sich unsere Gemeinde mit einer kleinen Ausstellung und multimedialen Inhalten vor. Das offene Kirchengebäude und zahlreiche Gesprächsecken gaben Raum zum Austausch und zum Kennenlernen.

LNDR

 

Naturspaziergang 2016

Die Initiative Schöpfungsverantwortung hatte im Rahmen der diesjährigen „Erntedankaktion“ erneut dazu aufgerufen, diesen Tag bzw. die „ökumenische Schöpfungszeit“ vom 1.9. bis 4.10. zu nutzen, um auf das Thema Schöpfungsverantwortung aufmerksam zu machen.

Dazu wurde am 10. September ein Naturspaziergang durch den Natur-Park Südgelände in Schöneberg angeboten.

Das Gelände liegt, vielleicht etwas verborgen, zwischen S-Bahn und ICE-Strecke und erstreckt sich vom Fern- und S-Bahnhof Südkreuz im Norden bis zum S-Bahnhof Priesterweg im Süden. Es vereint Natur, alte Bahntechnik und Kunst. Bei schönem, warmem Wetter boten die dortigen Pflanzen und Bäume eine angenehme, kühle Atmosphäre. Das Gelände ist ein alter Rangierbahnhof, der seit 1952 sich selbst überlassen wurde, und den die Natur nun zurück erobert hat, um u.a. seltenen Pflanzen eine Heimat zu geben. Optional konnte man in einem spielerischen Vortrag Wissenswertes aus dem Programm von „Frl. Brehms Tierleben“ erfahren, in diesen Fall über canis lupus, den Wolf, der sich in Deutschland wieder ansiedelt.

Zwischendurch gab es die Möglichkeit sich nach dem rund 90 minütigen Spaziergang bei Kaffee und Kuchen in der damaligen Bahnmeisterei, jetzigen Gastronomie zu stärken.

Silberne Hochzeit Geschwister Nobis

Am Sonntag, dem 28.08.2016, empfingen unsere Geschwister Nobis den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit.

Dem Gottesdienst zugrunde lag das Wort aus 1. Korinther 13,11:

Als ich ein Kind war, da redete ich
wie ein Kind und dachte wie ein
Kind und war klug wie ein Kind;
als ich aber ein Mann wurde, tat
ich ab, was kindlich war.

1. Korinther 13,11

Bezirksältester Mallek betonte in seinem Dienen, dass wir uns in unserem Glaubensleben weiterentwickeln sollen und bestimmte Eigenschaften im Laufe unseres Lebens ablegen. So solle man sich fragen aus welcher Intension man sich Gott gegenüber wohlgefällig verhält. Als Beispiel führte er die Entwicklung unserer Kinder und die Beziehung zu ihren Eltern an.

Weiterhin betonte er, dass das Silberpaar sich ein solides Glaubensfundament aufgebaut hätte und damit zum Segen der ganzen Gemeinde diente.

Der Gottesdienst wurde auch durch ganz besondere musikalische Höhepunkte bereichert.
Wir wünschen dem Silbernen Paar alles erdenklich Gute, den Segen Gottes und seine ganz besondere Nähe!

Jugendfreizeit am Beetzsee

Am Wochenende 17.-19.06.2016 traf sich die Jugend der Kirchenbezirke Halberstadt, Magdeburg und Stendal zu ihrer diesjährigen Jugendfreizeit im KIEZ Bollmannsruh am Beetzsee bei Brandenburg.

In diesem Jahr war auch unsere Jugendgruppe mit eingeladen. Insgesamt machten sich sieben Jugendliche aus unserem Kreis am Freitag auf den Weg zum Beetzsee.

Die Lage und die dortigen Freizeiteinrichtungen waren der Rahmen, um Gemeinschaft zu erleben, zusammen Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem konnte man sich über die Unterschiede der Bezirke unterhalten und neue Erfahrungen und Kenntnisse sammeln.

Trotz ungünstigen Wettersituationen in vielen anderen Regionen war das Wetter, abgesehen von einem 30-minütigen Gewitterguss, während der Jugendfreizeit ideal.

Nach der Ankunft und Begrüßung am Freitagabend fand ein Volleyballturnier statt. Es dauerte solange, bis mit der einbrechenden Dunkelheit der Ball fast nicht mehr zu sehen war. Als es dann endgültig dunkel wurde, ging es in den naheliegenden Wald zur Nachtwanderung. Sie war durch die Lesung einer Gruselgeschichte, dem Geheul einer Kettensäge und einem lachenden Totenkopf schaurig-schön und erst nach Mitternacht zu Ende.

Am Samstagvormittag wurden per Los einzelne Teams gebildet, die insgesamt zehn Stationen zu bewältigen hatten.

Dabei ging es um:

  • Geschicklichkeit – einen Hula-Hoop-Reifen mit Rückwärtsdrall nach vorn zu werfen, der dann wieder zur Startlinie zurückkommen muss,
  • um Teambildung – das Team muss mit einem sehr langen Seil eine Kontur auf den Boden legen, wobei alle Spieler verbundene Augen haben,
  • um Sinneswahrnehmung – 15 Substanzen (Kaffee, Basilikum, Ei usw.) mussten erraten werden

Und noch etliches anderes mehr.

Am Nachmittag bestand die Möglichkeit in einem Kanadier auf dem See zu fahren, am Kletterturm gesichert zu klettern oder auf einer Anlage sich im Bogenschießen zu üben. Letzteres stellte sich als beliebteste Station heraus.

Die Andacht am Samstagabend stand unter dem Motto „Reichsein in Armut“. Es war ein Bericht von einem Besuch im Township Langa in Kapstadt. Jugendliche hatten im Rahmen der Chorreise nach Südafrika dort einen Besuch abgestattet und konnten berichten, dass es für sie der fröhlichste und lebendigste Ort gewesen ist, den sie je gesehen hatten und dies trotz der unvorstellbaren Armut der Menschen.

Bis spät in die Nacht hinein saßen viele Jugendliche noch am Lagerfeuer zusammen.

Am Sonntag konnte die Übertragung des Stammapostelgottesdienstes aus Hannover mit der Ruhesetzung von Bezirksapostel Klingler erlebt werden. Die Techniker hatten auch in Bollmannsruh eine Satellitenübertragung ermöglicht.

Nach dem Mittagessen ging „ein schönes Wochenende in Gemeinschaft“ zu Ende, wie es ein Jugendlicher auf dem Feedbackbogen formulierte.

Unsere Jugendlichen sind alle gesund und heil am Sonntagnachmittag zurückgekommen.

 

Wir bedanken uns bei den Magdeburgern, den Stendalern und den Halberstadtlern für das tolle und freudenreiche Wochenende. Es hat viel Spaß gemacht und wir haben viele neue Eindrücke bekommen! 

Weitere Informationen und Fotos gibt es hier zu sehen.

 

 

Eltern- und Lehrkräfte-Gottesdienst im Bezirk Süd

Es war der erste von insgesamt drei Eltern- und Lehrkräfte-Gottesdiensten, die im Bezirk Süd stattfinden. Am Sonntag, dem 26.06.2016 lud Bezirksvorsteher Christian Mallek die Eltern und Lehrkräfte sowie die Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden Britz, Kreuzberg, Treptow und Rudow in die Kirche nach Treptow ein. Knapp 230 Gottesdienstteilnehmer waren zu diesem besonderen Ereignis zusammengekommen. Unmittelbar nach dem Gottesdienst wurden den Eltern und Lehrkräften einige Ideen zur Kinder- und Jugendarbeit vermittelt, die zuvor von Arbeitsgruppen unter der Regie der Fachberater des Bezirksapostels gesammelt wurden.
Den Gottesdienst stellte Bezirksälteste Mallek unter das Wort aus Kolosser 2, 6-7:

„ Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.“

Es ginge in unserer Zeit darum, den christlichen Glauben in den Herzen unserer Kinder und Jugendlichen groß zu machen. „Liebe Eltern, redet noch mehr mit Euren Kindern über die Schönheit unseres Glaubens. Vermittelt ihnen Eure guten Erfahrungen, die Ihr mit Gott gemacht habt“, riet er. So werden die Kinder mit den Grundzügen des Evangeliums „verwurzelt und gegründet“, wie es im Bibelwort heißt. Ihren Glauben müssten sie dann später selbst festigen, indem sie ihre eigenen Erfahrungen mit Gott machen.

Er warb auch darum, Verständnis aufzubringen, wenn Kinder und Jugendliche heute ihren Glauben anders lebten und deutlicher zu verstehen geben, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Damit müsse man umgehen können. Wenn Christus in uns lebt und wir von ihm durchdrungen sind, wird es uns nicht schwerfallen, das auch authentisch weiterzuvermitteln.
An die Lehrkräfte gerichtet, dankte Bezirksevangelist Naumann in seinem Predigtbeitrag diesen für ihre liebevolle Arbeit, in der sie unsere Kinder immer wieder mit Christus in Verbindung bringen. Dabei ginge es nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern vielmehr darum, immer wieder die Liebe für den Herrn zu wecken.
Im Anschluss an den Gottesdienst vermittelte der Bezirks-Kinderbeauftragte Priester Nobis gemeinsam mit seinem Helfer Priester Richter den Eltern und Lehrkräften dann Ideen aus den „Zukunftsworkshops“, die im gesamten Apostelbereich durchgeführt wurden und die neue Impulse geben, wie man Kinder noch mehr in die Mitte der Gemeinden rückt und ihnen den Übergang zur Jugend leichtmacht. Damit die Eltern dem Vortrag auch ungestört folgen konnten, haben sich die Jugendlichen in dieser Zeit um die Kinder gekümmert und mit ihnen gespielt.
Nach dem rund 40-minütigen Vortrag war dann ausreichend Zeit, um beim gemeinsamen Mittagessen Ideen auszutauschen oder sich einfach mal wiederzusehen. In zwei weiteren Veranstaltungen dieser Art werden den weiteren zehn Gemeinden des Bezirks Süd diese Gedanken ebenfalls nahegebracht.

 

 

Gemeindefest 2016

Am Samstag, dem 25.6.2016 ab 14 Uhr fand das diesjährige Gemeindefest mit ca. 90 Teilnehmern auf dem Kirchengrundstück im Garten statt, welches unser Ältester Mallek mit Gebet eröffnete.

Zuvor hatte es noch kurz aber heftig geregnet; trotz anderer Vorhersagen blieb es über der Kirche während des Festes aber trocken und sonnig. Es konnten Gespräche geführt und Gemeinschaft gepflegt werden. Zur leiblichen Verpflegung gab es am Grill Würste, Steaks und Gemüsespieße, im Kinderraum war aus den mitgebrachten Gaben das Salatbuffet aufgebaut, bzw. im Kirchenschiff die Kaffeetafel eingerichtet. Musikalisch gab unser  Organist zweimal einen Tastenzauber zum Besten. Es wurden drei Stücke von M. Schütz vorgestellt und vorher erläutert. Die jüngeren Gemeindemitglieder konnten sich in den Planschbecken vergnügen.

Wir bedanken uns bei allen, die halfen, einen Nachmittag voller Freude und Gemeinschaft zu gestalten!

Diamantene Hochzeit Geschwister Hinz

Am Sonntag, dem 12.06.2016, empfingen unsere Geschwister Hinz den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit.

Dem Gottesdienst zugrunde lag das Wort aus 2. Korinther 7,4.5 :

„Ich rede mit großer Zuversicht zu euch; ich rühme viel von euch; ich bin erfüllt mit Trost;
ich habe überschwängliche Freude in aller unsrer Bedrängnis. Denn als wir nach
Mazedonien kamen, fanden wir keine Ruhe; sondern von allen Seiten waren wir bedrängt,
von außen mit Streit, von innen mit Furcht.“

Bezirksältester Mallek betonte in seinem Dienen wie wichtig es sei Jesus Christus als Mittelpunkt in seinem Leben zu haben. So könne man auch in mancherlei Bedrängnis freudig den Glaubensweg gehen. Geschwister Hinz haben in ihren 60 Jahren Glaubens- und Eheleben ein Beispiel geben.
Der Vorsteher der Gemeinde, Gemeindeevangelist Gaul, stellte heraus, dass man „Dem Herren trauen muss“. So solle man an erste Stelle das Werk Gottes stellen, dann würde der Segen folgen.

Auf ihrem weiteren Weg wurden dem Jubelpaar ein Wort aus Sirach 34, 19.20 mitgegeben:

„Der Herr blickt freundlich auf alle, die ihn lieben. Er ist ihr Beschützer und starker Helfer, ihre Zuflucht bei glühendem Wind, ihr Schatten bei sengender Mittagshitze. Er bewahrt sie davor, zu straucheln und zu stürzen.

Er füllt ihr Herz mit Freude und lässt ihre Augen strahlen. Er beschenkt sie mit seinem Segen, mit Gesundheit und Leben.“

Wir wünschen dem Diamantenen Paar die spürbare Nähe unseres himmlischen Vaters, seinen Schutz und seine Liebe.

Ausflug zum Domstiftsgut Mötzow

Traditionell zum 5. Mal fuhren 48 Geschwister am 11. Juni 2016 um 7.30 Uhr zum „Spargelessen satt“ zum Domstiftsgut Mötzow in der Nähe von Brandenburg an der Havel.
Am Vormittag nahmen wir an einer zweistündigen Führung durch das Schloss Sanssouci mit einer Parkbesichtigung in Potsdam teil. Dabei besichtigten wir u.a. auch die Grabstätte von Friedrich dem Großen mit seinen Hunden.
Nach der Schlossbesichtigung ging es über die B 1 nach Mötzow zum Spargelessen. Hier waren schon um 12.00 Uhr zum Empfang die Tische eingedeckt und wir konnten uns an den leckeren Speisen satt essen.
Gegen 14.30 Uhr ging die Busfahrt nach Brandenburg/Havel zum Schiffsanleger. Um 15.00 Uhr startete eine große Schiffrundfahrt über den Beetzsee, durch Silokanal, über den Quenzsee, Plauer See, Breitlingsee, um die Kanincheninsel und Havel.
Um 16.45 Uhr traten traten wir unsere Heimreise an und waren gegen 19.00 Uhr wieder vor unserer Rudower Kirche.