Erntedank 2019

Am 06.10.2019 wurde in unserer Gemeinde das Erntedankfest gefeiert. Es ist schön, wenn wir uns versammeln und uns in Dankbarkeit an unseren Schöpfer wenden und gemeinsam über seine Gaben staunen. Der Gottesdienst wurde, durch einen Altarschmuck, der durch die Kinder der Gemeinde mitgeschmückt worden ist und durch unterschiedliche Musikbeiträge zu etwas ganz Besonderem.

Nach dem Gottesdienst konnten wir, bei schönstem Sonnenschein, unser Gemeindefest feiern. Bei einem „Mitmach-Buffett“ konnte sich jeder beteiligen und jeder konnte sich an den dargebrachten Speisen erfreuen. Auch wurden Teile des Altarschmuckes zu Salaten verarbeitet und dargereicht.

Des Weiteren wurde in Form eines Videos, gedreht und gezeigt durch die Jugendgruppe der Gemeinde, an den vergangenen Internationalen Jugend Tag (IJT) erinnert. Die Seniorengruppe dokumentierte in einer Dia-Show die vielfältigen Aktivitäten und Ausflüge der vergangenen Jahre.

Erntedankvorbereitungen in Rudow

Zum Erntedank 2019 sollten diesmal die Kinder der Gemeinde aktiv in die Gestaltung des Altars mit einbezogen werden.
Die groben Vorbereitungen wurden bereits im Vorfeld von den Altarschmückern getroffen: Es wurden allerhand Gefäße und Zubehör vom Dachboden geholt und auch die Blumen für den Altarschmuck wurden bereits am Freitag gekauft und drappiert.
Am Samstag war es dann endlich soweit! Wir trafen uns bereits um 09:00 Uhr mit den Kindern der Gemeinde, um gemeinsam Obst, Gemüse und Brot für den Altarschmuck einkaufen zu gehen.
Der ursprüngliche Plan auf dem Markt einkaufen zu gehen, konnte wegen des schlechten Wetters leider nicht in die Tat umgesetzt werden.
Dafür wurde nun ein Supermarkt unsicher gemacht. Die Kinder wurden in 2er-Gruppen aufgeteilt und zogen im Losverfahren ihre Einkaufszettel. Wie aber gestaltet man einen Einkaufszettel für 4jährige? Ganz einfach! Aus dem Internet wurden Bilder von Apfel, Birne & Co. heruntergeladen und ausgedruckt. Jetzt musste nur noch jede Gruppe mit einem 10.- Euro-Schein versorgt werden und schon konnten die Einkaufswagen unter Begleitung von jeweils einem Erwachsenen das Einkaufsparadies stürmen.
Die Kinder sollten sich im Supermarkt selbst auf die Suche nach ihrem Obst und Gemüse und Brot machen, alles selbst eintüten und abwiegen und auch selbst an der Kasse bezahlen.
Das ganze lief zeitweise recht abenteuerlich ab, wurde aber auch nach getaner Arbeit mit kleinen Süßigkeiten für alle belohnt.
Anschließend fuhren wir mit den Kindern gemeinsam zur Gemeinde und die Kinder durften ihre Einkäufe in den am Altar vorbereiteten Körben unterbringen.
Das machte den Kindern viel Spaß und auch die Aussicht am Erntedank-Sonntag aus ihrem Obst und Gemüse Salate für das Gemeindefest schnibbeln zu dürfen motivierte noch zusätzlich.
Das gekaufte Brot sollte am Sonntag aufgeschnitten und mit Schmalz und Butter und Kräuterquark zu einer herzhaften Mahlzeit umgewandelt werden.
So vorbereitet konnte der Sonntag kommen…

Erntedankaktion 2019

Auch um sich auf den Erntedanktag am 06.10.2019 vorzubereiten, folgten Gemeindemitglieder aus den Gemeinden Humboldthain, Mariendorf/-felde und Rudow dem jährlichen Aufruf der „Initiative Schöpfungsverantwortung in der neuapostolischen Kirche „Sag Gott Danke, bewahre seine Schöpfung“.

Am Samstag, den 28.09.2019 wurde dazu eine ca. einstündige Führung durch die StadtFarm in Lichtenberg angeboten. Dort werden Gemüse und Fisch in einer besonderen, möglichst nachhaltigen, ressourcenschonen Art angebaut und produziert. Dies wird mittels AquaPonik nach dem Vorbild der Natur gemacht, das Wasser wird im Kreislauf geführt, es soll möglichst wenig Müll entstehen und alles verwertet werden und ist im urbanen Raum möglich, um kurze Transportwege zu haben. Im Vortrag wurde erläutert, wie dieses möglich ist und warum es jetzt und zukünftig gegenüber der konventionellen Landwirtschaft eine Alternative ist. Bei dem anschließenden Mittagessen konnten die Produkte probiert werden und der kleine Hofladen besucht werden.

Nach dem Mittagessen führte uns ein Mitarbeiter der Agrarbörse e.V. Ost durch den angrenzenden Landschaftspark Herzberge. Dort wurde uns etwas zur Geschichte des Landschaftsparks und des Vereins bis zum jetzigen Naturschutzgebiet und über die dortigen Projekte erzählt. Von der Beweidung des Parks mit Schafen, der Ansiedlung von Zauneidechsen, über den Aufbau einer Xylothek (Holz-Bibliothek) und der sozialen Projekte die es dort für junge Leute und Flüchtlinge gibt.

Ausflug ins Braunkohlerevier

Unsere Reisegruppe aus den Gemeinden Rudow und Mariendorf fuhr am 14. September 2019 mit einem Reisebus nach Senftenberg. Dort angekommen stiegen wir in ein Motorschiff, um eine Rundfahrt über den Senftenberger See, einer gefluteten Tagebaugrube, zu machen. Anschließend nahmen wir gemeinsam unser Mittagessen in einem Hotel in der Nähe der Senftenberger Burg ein. Nach dem Essen ging es zur Burg. Hier nahmen wir an Führungen durch die Burgräume teil. Interessant war die Besichtigung eines Untertagebergwerkes im Keller der Burg. Am Nachmittag fuhren wir zu einem Restaurant am Senftenberger See. Wir saßen zu bei schönem Wetter auf einer Sonnenterrasse und hatten einen wunderbaren Blick über den See. Bei Kaffee und Kuchen haben wir uns hier sehr wohlgefühlt. Abschließend fuhren wir zu einer Aussichtsplattform am Rande des Braunkohletagebergbaues. Die Ausmaße der Gruben waren sehenswert. Eine große stillgelegte Grube wurde für die Flutung vorbereitet und die anderen Gruben waren noch im Betrieb. Erstaunlich war die Größe der Abraumbagger. Nach dieser Besichtigung begann die Heimfahrt.

Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung

 

Am Sonntag, den 22.09.19 besuchte uns unser Apostel Katens unserer Gemeinde Berlin-Rudow. Dem Gottesdienst lag ein Wort aus 1. Korinther 1, 9 zu Grunde:

Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

Der Apostel ging im Besonderen auf die Gemeinschaft der Christen ein.

Des Weiteren wurden drei Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren versiegelt.

Wir wünschen den Familien weiterhin viel Freude in unseren Gemeinden.

IJT-Nachlese der Rudower Helfercrew am 29. Juni 2019

Gut vier Wochen nach dem letzten Helfereinsatz beim Internationalen Jugendtag 2019 in Düsseldorf versammelten sich mit einer Ausnahme alle Rudower Helfer an diesem Wochenende zu einem regen Gedankenaustausch in einem der Rudower Kleingärten. Nachdem sie in Anspielung auf die während des IJT-2019 besonders beliebte „Grüne Route“ ins Rudower Grüne gelotst wurden, konnten in heiterer Runde so manches Erlebnis wachgerufen und heitere Anekdoten ausgetauscht, aber auch über besondere Themen berichtet werden.

Rudower Helfercrew

Schließlich war unsere Helferabordnung in sehr unterschiedlichen Bereichen aktiv. Diese reichten von der Standbetreuung der Initiative Schöpfungsverantwortung, über das lebenserhaltende Catering mit der die Versorgung aufrechterhaltenden Logistik, bis zu den wegweisenden Scouts und Guides, die einerseits auf dem Düsseldorfer Messegelände und andererseits inner- und außerhalb der Arena die „Pilgerströme“ lenkten und so manch einen IJT-Teilnehmer auf den rechten Pfad geleiteten.

Mit Freude über das Erlebte und der Erkenntnis mit welcher Größe und Liebe unser Gott dieses wunderbare Ereignis eben nicht nur für die Jugend ermöglichte, neigte sich ein gelungener Nachmittag und Abend seinem Ende.

Traditionelles Spargelessen in Mötzow

Am 22. Juni 2019 startete unsere Reisegruppe die Busfahrt zum „Spargelessen satt“ nach Mötzow im Havelland. Zunächst besichtigten wir das Schloss Glienicke mit seinem Park in der Nähe der Glienicker Brücke. Nach einer Fahrt durch Potsdam und dem schönen Havelland kamen wir in Mötzow an. Die reservierten Tische waren eingedeckt und so konnte das „Spargelessen satt“ beginnen. Es gab u.a. Spargelcremesuppe, Stangenspargel, Schnitzel, Spargelsalat, Rührei und verschiedene Kompotte. Anschließend war Freizeit auf dem Gelände angesagt. Nun ging es mit dem Bus nach Ketzin zu einer dreistündigen Schiffsrundfahrt bei Kaffee und Kuchen über die Havelseen bis Werder und zurück. Danach traten wir mit dem Bus die Heimreise an.

Heftiges Unwetter führte zum Gottesdienst im Kuschelmodus

Rund 60 Minuten vor Gottesdienstbeginn verdunkelte sich der Himmel über Berlin-Rudow äußerst stark und ein heftiges Gewitter brach über den Ortsteil herein. Starker Regen, Hagelschauer, Blitz und Donner sowie heftige Böen erschwerten den Gang zum Gottesdienst. Zusätzlich zur hereingebrochenen Dunkelheit war die Sicht durch den sehr dichten Niederschlag erschwert, sodass man kaum den Eingang zum Kirchengrundstück erkennen konnte. Darüber hinaus half auch kein Regenschirm, um halbwegs trocken das sichere Gemeindehaus zu erreichen.

Die Folge war, dass die heutige Schar der Gottesdienstbesucher gerade mal 32 Anwesende zählte. Nun, auch bei dieser recht überschaubaren Menge war das Wirken des Heiligen Geistes spürbar. Dicht um den Altar geschart wurde der Gottesdienst im Kuschelmodus erlebbar und weckte Erinnerungen an manches Gottesdiensterleben in einer Wohnzimmergemeinde. Es kommt eben nicht auf die Menge an.

Dank der technischen Möglichkeiten nutzt viele der durch das Unwetter verhinderten Gemeindemitglieder die telefonische Verbindung und konnten so dem Gottesdienstgeschehen akustisch beiwohnen.

Wir sind unserem Gott sehr dankbar, dass keine Schäden zu verzeichnen waren, auch wenn sich zum Teil das Regenwasser durch die geschlossenen Fenster seinen Weg ins Kirchenschiff bahnte und die umliegenden Straßen durch umgestürzte Bäume und Überflutungen nur schwer passierbar waren.

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